Gründe für einen Kredit, Teil 2
Die Wohnungskosten
Studenten geben im Monat im Durchschnitt 281 EUR für das Wohnen aus. Das sind in etwa 35% ihres kompletten Budgets für einen Monat. Die Mietkosten steigen in Städten stetig, da Wohnraum knapp wird. Dies bekommen auch die Studenten zu spüren, im Vergleich zu 2006 gaben sie 2010 fast 6% mehr Geld für das Wohnen aus.
Faktoren, die den Mietpreis eines Objektes bestimmen sind vielfältig. Die Stadt und damit auch das Bundesand spielt hierbei eine erhebliche Rolle. Neben den verschiedenen Vierteln einer Stadt bestimmt auch das Ost-West-Gefälle sehr deutlich den Mietpreis. Ein anderer, leichter zu beeinflussender Faktor ist die Wohnungsgröße. Diese sollte natürlich so klein wie möglich gewählt werden um Kosten zu sparen. Noch weiteres Sparpotential ergibt sich aus der Wohnform. So geben Studenten im Wohnheim im Durchschnitt 222 EUR aus. Wohnen sie alleine kostet das durchschnittlich 341 EUR. Weitere Vorteile bringen das Wohnen in einer WG oder zu Untermiete und das Teilen der Wohnung mit seinem Partner.
Das Ost-West-Gefälle lässt sich an folgendem Beispiel verdeutlichen: Kostet die Miete im Schnitt in München 348 EUR und in Hamburg 345 EUR so fällt der Preis in den neuen Bundesländern und deren Städten wie Chemnitz mit 210 EUR.
Mit Bafög alleine kann eine höhere Miete leider nicht ausgeglichen werden. Für die Wohnung sind maximal 223 EUR vorgesehen. Der Rest muss selbst finanziert werden, als Beispiel über einen Studentenkredit.